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 | Der Männerchor der CONCORDIA |
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Die Stimmen des Chors
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Bemerkungen zu den einzelnen Stimmen eines Männerchores - gefunden von Willi Strempel
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1. TENOR
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Peter Kellner, Jürgen Nowak, Reinhard Sommerfeld, Erich Schmitt, Heinrich Merz, Otto Ferber, Rudolf Bach, Werner Koch, Hans Wilhelm Heck, Claus Uwe Vogt
Die 1. Tenöre sind die chorischen Porzellanfiguren. Nirgends sitzen die Frösche so gern im Hals wie beim 1. Tenor. Von Natur aus sind sie viel anfälliger für Husten und Heiserkeit als die Herren in den anderen Stimmen. Aber ein Chor ohne sie ist eben kein Chor, denn nur diese Männer vermögen einem Kantus Leuchtkraft zu geben, am ehesten dann, wenn sie auf das hohe „C“ steigen.
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2. TENOR
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Bernd Prinz, Anton Dambowy, Heinrich Brust, Norbert Opitz, Wilhelm Demuth, Friedel Müller, Horst Marewski, Reinhold Vielmuth, Helmut Schnitzer, Bernhard Malejka
Es ist kein Vergnügen, stets nur auf den zweiten Platz verwiesen zu sein. Dass die zweiten Tenöre trotzdem bei der Stange bleiben, ringt uns allen die größte Bewunderung ab. So ist es schließlich auch begreiflich, dass dann und wann der eine oder andere Sänger nach unten oder oben ausschlägt und in die gesangliche Sphäre einer anderen Stimme einzudringen versucht. Sie sind, malerisch gesehen, dunklere Komplementärfarbe bzw. erzielen eine kontrastierende Wirkung.
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1. BASS
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Helmut Volz, Andre Rössler, KH Müller, Gerhard Bermel, Alfred Keim, Hartmut Lochmann, Herbert Arndt, Klaus Weichert, Karl Schäffer, Willi Strempel
Die Sänger des 1. Basses singen gerne aus freier Männerbrust. Jeder Chorleiter hat seine Mühe diese Gruppe des Chores zu einigermaßen lautreinen Äußerungen zu veranlassen. Im Großen und Ganzen sind in dieser Stimmlage aber gutmütige Leute versammelt, die nicht zu hoch hinaus wollen, aber auch nicht im Trüben fischen. Sie sind das Symbol der passiven Resistenz.
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2. BASS
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Klaus Dauterich, Karlfried Prinz, Peter Schaack, Karl Bartholomä, Gerhard Keim, Walter Göbel, Werner Braun, Manfred Krüger, Werner Frischkorn, Philipp Strempel, Hans Puth, Walter Lipusch Hier singen die, die ewig unten durch müssen oder auch wollen, in denen verborgene Talente stecken die kein Strohfeuer entfachen aber beständige Wärme geben. Ein Lied ohne den 2. Bass ist wie ein Haus ohne Fundament. Der Chorleiter hat nur darauf zu achten, dass aus den Brummern keine Murrer werden. Alles in allem sind sie die Genügsamen des Chores, ein echtes Sinnbild der gefestigten Natur.
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